Freitag, 8. Februar 2019, 19:30 Uhr - Elbphilharmonie Hamburg - Kleiner Saal

Klavierabend

Christophe Sirodeau

Christophe Sirodeau - Klavierpianist
Christophe Sirodeau

"Mosaik"

 

Christophe Sirodeau, geboren in Paris, hat sich besonders als vielseitiger Konzertpianist und Kammermusikpartner einen Namen gemacht, verfolgt gleichermaßen aber auch - wie der über 70 Opera zählende Werkkatalog ausweist - die Laufbahn eines Komponisten. Sein wichtigster Lehrer im Instrumentalspiel war Jewgeni Malinin (selbst Schüler von Heinrich Neuhaus), bei dem er seit 1982 in Paris und später bis zum Abschluss 1992 am Moskauer Konservatorium studierte. Als Komponist ist Sirodeau u. a. Preisträger des 8. Internationalen Mozartwettbewerbs (Salzburg). Mit besonderem Engagement widmet der Pianist sich Komponisten und Komponistinnen, über deren Werk die Geschichte unverdientermaßen hinweggegangen ist. Seine Gesamtaufnahmen der Klaviersonaten von Samuil Feinberg (gemeinsam mit Nikolaos Samaltanos) sowie von Viktor Ullmann fanden breite Zustimmung in der Fachpresse. Als Welt-Ersteinspielung ist 2008 Feinbergs 1.Klavierkonzert (Leitung: Leif Segerstam) erschienen. Mit einem wahrhaft erlesenen Programm gastiert Sirodeau nun erstmals im kleinen Saal der Elbphilharmonie.

www.christophesirodeau.com 

 

Programm:

 

Johannes Brahms (1833-97): 3 Intermezzi op. 117 (1892)

Alban Berg (1885-1935): Sonate op. 1 (1908)

Karol Szymanowski (1882-1937): 9 Preludes op. 1 (1900)

Vitězslava Kaprálová (1915-40): 4 April-Preludes op. 13 (1937)

Georgi Catoire (1861-1926): 4 Chants du Crépuscule op. 24 (1914)

Frank Bridge (1879-1941): The hour glass (Dusk, The dew fairy, The midnigt tide), Suite (1919)

Karol Szymanowski (1882-1937): L’île des Sirènes, Nr. 1 aus Métopes op. 29 (1915)

Alexander Skrjabin (1872-1915): Poème-Nocturne op. 61 (1911)

Claude Debussy (1862-1918): Cloches à travers les feuilles, Nr. 1 aus Images II (1907); L’Isle Joyeuse (1904)


Sonntag, 24. März 2019, 19:30 Uhr - Elbphilharmonie Hamburg - Kleiner Saal

Klavierabend

Ekaterine Khvedelidze

Die Pianistin Ekaterine Khavedelidze
Ekaterine Khavedelidze

Momente in Dur und Moll

 

Die georgische Pianistin Ekaterine Khvedelidze studierte zunächst in ihrer Heimatstadt Rustawi nahe Tiflis, nach dem Examen dann in Detmold (Hochschule für Musik) und von 2004 an privat bei Igor Zukov in Moskau. Der Anfang 2018 verstorbene Zukov – einer der großen Klavierinterpreten unserer Zeit, selbst Schüler von Heinrich Neuhaus und Emil Gilels – begleitete ihren künstlerischen Werdegang noch über Jahre als Förderer und Mentor. Das Spiel der in Berlin ansässigen Künstlerin meidet jedwede Äußerlichkeit, macht alles Technische vergessen. Man möchte Ekaterine Khvedelidze als eine Lyrikerin des Klaviers bezeichnen, deren grundnatürlicher, immer klangsensibler und klug disponierter Vortrag ein jedes Stück wie aus sich selbst heraus entstehen lässt. Dem Publikum so vertieften Einblick in das musikalische Kunstwerk gewährend.

Die Prelude-Zyklen von Chopin und Skrjabin sind aus Klavierminiaturen gefügt, die – gleichsam Momentaufnahmen einer empfindsamen Seele – den ganzen Quintenzirkel durchmessen. 

Ein vergleichsweise schmales Œuvre für Klavier hat César Franck hinterlassen. Dem Meisterpianisten Igor Zhukov Anreiz genug, aus Prélude, Fugue et Variation (für Orgel) ein klangvolles Klavierwerk zu formen.

www.ekaterine.de

 

Programm:

 

Frédéric Chopin (1810-1849): 24 Preludes op. 28 (1836–1839)

Alexander Skrjabin (1872-1915): 24 Preludes op. 11 (1888–1896)

César Franck (1822-1890): Prélude, Fugue et Variation op. 18 (1862) (Bearbeitung für Klavier: Igor Zhukov)


Sonnabend, 15. Juni 2019, 20:00 Uhr - Laeiszhalle Hamburg - Kleiner Saal

Trio Lirico

Das Trio Lirico spielt auf Einladung der Catoire Musikinitiative am 15. Juni 2019 in der Hamburger Elbphilharmonie
Trio Lirico

Dreiklang

 

Die drei Musiker des Trio Lirico (Franziska Pietsch (Violine), Sophia Reuter (Viola), Johannes Krebs (Cello)) verbindet zum einen ihre Leidenschaft für die Kammermusik; zum andern verfolgen alle drei auch ihre Karrieren als Solisten. Diese solistische Prägung im Kammermusikverbund ist das Markenzeichen des Ensembles: Die kammermusikalische Zwiesprache wird mit solistischer Leidenschaft gehalten, drei charaktervolle Persönlichkeiten „unterhalten“ sich auf Augenhöhe, pflegen ihre Individualität, ohne die Ensemble-Homogenität zu vernachlässigen. Dabei heraus kommt eine einzigartige Mischung voller Temperament, Spielfreude und reizvoller Spannungen. Das weitgefächerte Repertoire des Ensembles reicht von der Klassik bis hin zu zeitgenössischen Werken.

www.trio-lirico.online

 

Programm:

 

Jan Sibelius (1865-1957): Streichtrio g-moll

Mieczyslaw Weinberg (1919-1996): Streichtrio op. 48  

Eugène Ysaÿe (1858-1931): Streichtrio ”Le Chimay” op. posth. 

Alexander Borodin (1833-1887): Streichtrio g-moll 

Ernst von Dohnányi (1877-1960): Serenade für Streichtrio op. 10


Terminangabe folgt! 2019, 19:30 Uhr - Elbphilharmonie Hamburg - Kleiner Saal

Klavierabend

Maria Lettberg

Die Pianistin Maria Lettberg
Maria Lettberg

 „Eros und Thanatos“

 

 

Maria Lettberg, eine der faszinierendsten Pianistinnen Europas, hat Klavier- und Kammermusikabende in Deutschland, Schweden, England, Finnland, Holland, Italien und der Schweiz gegeben, konnte aber auch in Städten wie St. Petersburg oder New York ihr internationales Niveau unter Beweis stellen. Radio- und Fernsehkonzerte mit ihr sind in Deutschland und Schweden ausgestrahlt worden. Deutschlandradio Kultur und das Label Capriccio produzierten Lettbergs vielbeachtete Gesamtaufnahme des Solo-Klavierwerks von Alexander Skrjabin (8 CDs) - Ergebnis intensiver Auseinandersetzung mit dem Komponisten und zugleich ein Höhepunkt in ihrer bisherigen Karriere.

Mit den Namen Bach, Schumann, Chopin, Brahms, Skrjabin, aber auch Debussy und Ravel sowie Schnittke wären die Fixpunkte des umfassenden Repertoires, aus dem Maria Lettberg schöpfen kann, bezeichnet. Bei der Zusammenstellung ihrer Konzertprogramme, denen vorzugsweise ein Leitgedanke zugrunde liegt, ebenso wie beim Vortrag auf der Bühne beweist die Künstlerin stets außergewöhnliche

Kreativität und Einfühlungskraft.                      

www.lettberg.com

 

Programm:

 

Alexander Skrjabin (1872-1915): Trois morceaux op. 52

Franz Liszt (1810-1886): Sonetto 104 del Petrarca

Georgi Catoire (1861-1926): Prélude op. 10 Nr.1; Prélude op. 10 Nr. 2; Chants du crépuscule op. 24 Nr. 2

Richard Wagner (1813-1883) / F. Liszt: „Isoldes Liebestod“           

Franz Liszt: “Marche Funèbre“                          

Alexander Skrjabin: „Vers la flamme“

Franz Liszt: “Nuages gris“                                              

Alexander Skrjabin: Sonate Nr. 9 op. 68                        

Georgi Catoire: Chants du crépuscule op.24 Nr. 1; Etüde fantastique op. 12 Nr.4

Franz Liszt: Sonetto 123 del Petrarca              

Alexander Skrjabin: Deux morceaux op. 57; Sonate Nr.5 op. 53