Archiv / bisherige Konzerte der Catoire Musikinitiative:

So, 23.9.2018, 19:30 Uhr - Elbphilharmonie Hamburg - Kleiner Saal

(2. Konzert)

Klaviertrio Hannover

Klaviertrio Hannover

 

„À la mémoire“ – Klaviertrios der Moskauer Schule

 

Um ihrer Musikerkollegen zu gedenken, wählten russische Komponisten im späten 19. Jahrhundert bevorzugt die Gattung des Klaviertrios. Hatte Peter Tschaikowsky mit seinem Trio op. 50 Nikolaj Rubinstein ein musikalisches Denkmal gesetzt, so schrieb der junge Sergej Rachmaninow sein „elegisches“ Trio im Andenken an Tschaikowsky. In ebendieser Tradition steht das in Erinnerung an den seinerzeit berühmten Cellisten Karl Dawidow komponierte 1. Klaviertrio von Anton Arensky. Meisterschüler von Rimsky-Korsakow, befreundet mit Tschaikowsky und heute ehestens bekannt als Lehrer so bedeutender Komponisten wie Skrjabin und Rachmaninow, zählte Arensky um 1900 zu den herausragenden Größen des russischen Musiklebens. Bei ihm studierte auch der gleichaltrige Georgy Catoire. Das 1900 entstandene, lyrisch-bewegte Trio op. 14 gemahnt mitunter an Tschaikowsky, dessen persönliche Förderung Catoire zuteil geworden war.  

 

Im Klaviertrio Hannover haben sich mit Lucja Madziar (Violine), Konzertmeisterin des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover, Johannes Krebs (Violoncello), Solocellist der Bremer Philharmoniker und Katharina Sellheim, Konzertpianistin und Klavierpartnerin namhafter Solisten, drei Musiker zusammengefunden, die durch den eindringlichen Vortrag ihrer abwechslungsreich gestalteten Programme Presse und Publikum auf Konzertpodien im In- und Ausland begeistern.

 

Weitere Informationen: www.klaviertrio-hannover.de

 

Besetzung:

 

Klaviertrio Hannover

Lucja Madziar Violine
Johannes Krebs Violoncello
Katharina Sellheim Klavier

 

Programm:

 

Anton Arensky (1861-1906):
Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 32 (1894)

Georgi Catoire (1861-1926):
Klaviertrio f-moll op. 14 (1900)

Sergej Rachmaninow (1873-1943):
Klaviertrio Nr. 2 d-Moll op. 9 »Trio élégiaque« (1893)


Montag, 17. September 2018, 19:30 Uhr - Elbphilharmonie Hamburg - Kleiner Saal

Klavierabend (1. Konzert)

Anna Zassimova

Anna Zassimova / Foto: Max Ott
Anna Zassimova / Foto: Max Ott

Anna Zassimova erfuhr ihre pianistische Ausbildung in Moskau (Gnessin Musikakademie) und an der Musikhochschule in Karlsruhe. Die äußerst vielseitige Pianistin ist nicht nur bekannt durch herausragende Chopin-Interpretationen sondern auch als exzellente Interpretin zeitgenössischer Musik mit Auftritten auf internationalen Festivals wie Musica Viva München, ECLAT Stuttgart, Festival Young Brilliant Pianists Marlborough, (UK), Europäische Kulturtage Karlsruhe, Heidelberger Frühling, Chopin-Festival in Marienbad/Tschechien, Klavierfestival St. Ursanne/Schweiz, Russisches Kammermusikfest Hamburg (2012). Konzertreisen unternahm sie durch Russland, die USA und China. Große Beachtung finden ihre Aufnahmen u.a. beim Südwestrundfunk und dem Bayerischen Rundfunk. Mit besonderer Hingabe widmet sich Anna Zassimova der Entdeckung und Aufführung von Werken wenig bekannter Komponisten. Mit einem spätromantisch-impressionistischen Programm ist sie nun in der Elbphilharmonie zu Gast. Weitere Informationen: www.annazassimova.com

 

Programm:

 

Wassily Kalinnikow (1866-1901):

Elegie B-Dur (1894)

 

Nikolai Medtner (1880-1951):

Sonate g-moll op. 22 (Georges Catoire gewidmet)

Sonata Reminiscenza a-Moll op. 38 Nr. 1 (1919/20) aus dem Zyklus "Vergessene Weisen"

 

Alexander Scriabin (1872-1915):

Deux Poèmes op. 32 (1903)

 

Georges Catoire (1861-1926):

Deux Poèmes op. 34 (1924-26)

Quatre Préludes op. 17 (1909)

 

Claude Debussy  (1862-1918):         

Estampes (3 Stücke für Klavier) (1903)

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