Archiv / bisherige Konzerte der Catoire Musikinitiative:

Sonntag, 31. Mai 2026, 11.15 Uhr (Matinee) im FORUM der Musikschule der Hansestadt Lüneburg (33. Konzert):

Lilit Grigoryan

Foto: Nikolaj Lund
Foto: Nikolaj Lund

Die Pianistin Lilit Grigoryan hat sich in den letzten Jahren als feste Größe in der europäischen Musiklandschaft etabliert. Maria João Pires beschreibt sie als Musikerin mit außergewöhnlicher Ausdruckskraft und einer klaren, entschiedenen musikalischen Sprache. Die internationale Presse lobt ihre Interpretationen als über ihre Jahre hinausgereift (BBC Music Magazine) und feiert sie als Lichtblick im Feld austauschbarer Pianistik (MDR Kultur).

Als Solistin und Kammermusikerin ist sie international gefragt. Ihre Auftritte führten sie in führende Konzerthäuser wie die Berliner Philharmonie, Elbphilharmonie Hamburg, Philharmonie de Paris, Concertgebouw Amsterdam, BOZAR Brüssel, Palau de la Música Catalana, Auditorio Nacional de Música Madrid und die Halle aux Grains in Toulouse. Sie war zudem zu Gast beim Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Festival d’Auvers-sur-Oise, Colmar und dem Verbier Festival.
Auch im Bereich der Kammermusik genießt sie hohes Ansehen. Sie konzertiert mit Künstler:innen wie Maria João Pires, Viviane Hagner, Claudio Bohórquez, Valeriy Sokolov und Karolina Errera. Neben ihrer Konzerttätigkeit hat Lilit Grigoryan mehrere Alben veröffentlicht. Ihr Debütalbum erschien 2012 mit Werken von Scarlatti, Schumann, Bartók und Chatschaturjan. Es folgten Kammermusikaufnahmen mit Sarah Christian und Hiyoli Togawa sowie das international gefeierte Album Variations sérieuses (Orchid Classics, 2018) mit Werken von Bach-Busoni, Beethoven, Mendelssohn, Bizet und Szymanowski. Ihre 2021 erschienene Aufnahme von Mompous Música callada wurde von Apple Music als eine der besten Einspielungen des Jahres ausgezeichnet. 1985 in Jerewan (Armenien) geboren, begann sie ihre musikalische Ausbildung bei Arkuhi Harutyunyan und studierte später bei Sergei Sarajyan und Matthias Kirschnereit. Von 2012 bis 2016 war sie Artist in Residence an der Chapelle Musicale Reine Elisabeth in Belgien, wo sie von Maria João Pires betreut wurde – eine künstlerische Verbindung, die sich bis heute fortsetzt. Die Pianistin wurde mit dem renommierten Kulturpreis des armenischen Präsidenten ausgezeichnet und ist seit April 2023 Yamaha Artist.                                          

Programm:

Ludwig van Beethoven (1770-1827): Sonate Nr. 25 op. 79

Hermann Goetz (1840-76): Sonatine Nr. 1 op. 8

Nikolai Medtner (1880-1951): Sonate-Idylle op. 56

Maurice Ravel (1875-1937): Sonatine 

Felix Blumenfeld (1863-1931): 4 Preludes op. 12

Sergej Rachmaninow (1873-1943): Sonate Nr. 2 op. 36  

Freitag, 8. Mai 2026, 19:30 Uhr - FORUM der Musikschule der Hansestadt Lüneburg (32. Konzert):

Kadri-Ann Sumera

Foto: Rene Jakobson
Foto: Rene Jakobson

Nordischer Ton - Klaviermusik aus Estland von der Spätromantik bis zur Gegenwart“

Musik bestimmt die estnische Volksseele wie keine andere Kunstform. Die estnischen Lieder- und Tanzfeste - man denke auch an die „Singende Revolution“ - wurden 2003 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Die Entwicklung einer eigenständigen Komponistenschule setzt in Estland mit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein. Als ihr Begründer gilt Heino Eller, der in Tallinn und Tartu mehrere Komponisten-Generationen prägte. Neben Arvo Pärt zählen Eduard Tubin, Lepo Sumera und Jaan Rääts zu seinen bedeutendsten Schülern. Als Väter der estnischen Kunstmusik sind weiter Rudolf Tobias, der seine letzten Jahre in Berlin verbrachte, und Maart Saar zu nennen. Ester Mägi war die wohl bedeutendste Komponistin Estlands im 20. Jahrhundert. 

Kadri-Ann Sumera, die ihr Studium an der Estnischen Musikakademie begann und an der Musikhochschule Köln abschloss, ist eine der gefragtesten Pianistinnen Estlands. Ihr Repertoire reicht vom Barock bis zu zeitgenössischer Musik. Sie hat mehrere ihr gewidmete Kompositionen uraufgeführt und Schlüsselwerke des 20. Jahrhunderts (Messiaen, Cage, Stockhausen) in ihrem Land zur Erstaufführung gebracht. 2000/2001 war sie DAAD-Stipendiatin in Deutschland. 2004/5 nahm sie an der Internationalen Akademie des Ensemble Modern in Frankfurt teil. Als Solistin hat sie u.a. mit Orchestern wie dem Estnischen Staatlichen Symphonieorchester (Leitung Arvo Volmer) oder der Dresden Sinfonietta (Milko Kersten) gespielt. Im Jahr 2015-16 wirkte sie an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt.

Nachdrücklich setzt sie sich für die Musik ihres Vaters, Lepo Sumera, ein. Die Künstlerin hat zahlreiche Aufnahmen für den Estnischen Rundfunk gemacht und ist Gründerin des Ensemble Neue Musik Tartu.

 

www.kadriannsumera.eu

                                       

Programm:

Rudolf Tobias (1873-1918): Sonatine op. 12 (1912)

Heino Eller (1887-1970): Die Glocken (1929); Ballade cis-moll (1955)

Jüri Reinvere (*1971): Nachtbild mit Zeppelinen (2024)

Eduard Tubin (1905-1982): Ballade auf ein Thema von Maart Saar (1945)

Ester Mägi (1922-2023): Alte Kantele (1961)            

Erkki-Sven Tüür (*1959): 2. Sonate „Saltatio ad Lumen“ (2022)

Maart Saar (1882-1963): Auswahl aus 24 Preludes (1908)

Lepo Sumera (1950-2000): Pardon Fryderyk (1980); Klavierstück (1981)

 

Kooperationspartner: IKGN & Deutsch-Estnische Gesellschaft Lüneburg

Sonntag, 12. April 2026, 18.00 Uhr - FORUM der Musikschule der Hansestadt Lüneburg (31. Konzert):

Georg Kjurdian

Foto: Ackermann
Foto: Ackermann

Sein Klavierspiel zeichnet sich durch eine tiefe Kenntnis und ein tiefes Verständnis der Werke, eine makellose Technik, eine wirklich natürliche Phrasierung, eine Gabe für die Melodie, eine beeindruckende Klangkraft und eine subtile Fähigkeit, die Nuancen der Partitur zu vermitteln, aus. In Riga erhielt der 1994 auch ebenda Geborene nicht nur Klavier-, sondern auch Kompositionsunterricht bei Pēteris Vasks, dem heute international bekanntesten lettischen Komponisten, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiern kann. Preisträger internationaler Wettbewerbe (wie z. B. der 14. Bach-Wettbewerb in Leipzig), engagierter Solist und Kammermusiker, widmet sich Kjurdian u. a. unkonventionellen Programmkonzepten und neuen Konzertformaten, die die Klassik relevant für die Zuhörer machen. 2023 erschien seine Debüt-CD bei dem Label „Challenge Records“, wo er Werke der 3 großen B´s (Bach, Beethoven und Brahms) spielt.

                                        

Programm:

Ludwig van Beethoven: Fantasie op. 77; 6 Bagatellen op. 126

Richard Strauss: 5 Stücke op. 3

Felix Blumenfeld: Nocturne-Fantasie op. 20

Jāzeps Vītols: Variationen über ein lettisches Thema op. 6

Pēteris Vasks: Musik für einen Sommerabend

 

 Kooperationspartner: IKGN


Freitag, 6. März 2026, 19:30 Uhr - FORUM der Musikschule der Hansestadt Lüneburg (30. Konzert):

Irmela Roelcke

Foto: Ackermann
Foto: Ackermann

"Chloches et Carillons" 

 

Herzstück des Konzertprogramms und der CD Cloches et Carillons der Berliner Pianistin Irmela Roelcke sind Werke der Klaviermusik, die das Thema Glocken und Glockenspiele thematisieren. Roelcke beleuchtet ein breites Spektrum von Glockenklängen: Glocken, die bestimmten Städten zugeordnet sind, aber auch Glocken in ihren unterschiedlichen Funktionen: Abendglocken, Glocken des Abschieds und der Freude, Totenglocken und Glockenklänge, die über die irdische Gegenwart hinausreichen und eine spirituelle Dimension berühren. Die Auswahl der Stücke berücksichtigt vorwiegend Werke des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. 

 

Ein Schwerpunkt der Arbeit Irmela Roelckes ist die Wiederentdeckung und Aufführung verschollener Klavier- und Klavierkammermusikwerke. Sie engagiert sich für die Aufführung von Werken für mehrere Klaviere des 20. und 21. Jahrhunderts und widmet sich darüber hinaus der Beschäftigung mit historischen Tasteninstrumenten, insbesondere dem Hammerflügel und dem Clavichord. Zahlreiche CD-Einspielungen und Rundfunkaufnahmen liegen vor. Regelmäßige Zusammenarbeit verbindet sie mit Musikern des Ensemble Modern, der Staatskapelle Berlin, dem Filmorchester Babelsberg, mit dem Klavierduo GrauSchumacher, sowie dem Pellegrini- und dem Bennewitz-Streichquartett. Ihre pädagogische Arbeit umfasst Lehraufträge an den Musikhochschulen Hanns Eisler Berlin, Hannover, Luzern, Saarbrücken, Frankfurt/Main und der Universität der Künste Berlin.

                                         

Programm:

Charles Camille Saint-Saëns (1835-1921): Les Cloches du soir op. 85

Franz Liszt (1811-86): aus: Weihnachtsbaum: Nr. 9 Abendglocken; Ave Maria - Die Glocken von Rom;

aus: Années de Pèlerinage I – Suisse: Nr. 9 Les Cloches de Genève

Florent Schmitt (1870-1958): aus: Musiques intimes op. 29: Nr. 6 Glas

Louis Vierne (1870-1937): aus: Poème des Cloches funèbres op. 39 Nr. 2 Le Glas

Heino Eller (1887-1970): Die Glocken

George Enescu (1881-1955): aus: Klaviersuite Nr. 3 op.18 „Pièces impromptues“ 

Felix Blumenfeld (1863-1931):  aus Préludes op. 17 - Nr.5, 10, 18, 19; Cloches – Suite pour Piano op. 40  

                

Karten nur an der Abendkasse; es galt das Prinzip "Pay what you can, pay what you like". Sie wurden gebeten, nach dem Konzert einen selbst bestimmten Wertschätzungsbeitrag zu entrichten.

Adresse der Musikschule der Hansestadt Lüneburg: St. Ursula-Weg 7, 21335 Lüneburg, direkt neben dem Lüneburger Theater.

 


Sonntag, 7. Dezember 2025, 18 Uhr - FORUM der Musikschule der Hansestadt Lüneburg (29. Konzert):

Kyra Steckeweh

Foto: Ellen Schmauss
Foto: Ellen Schmauss

 

Die in Leipzig ansässige Pianistin Kyra Steckeweh beschäftigt sich auf verschiedenen Ebenen mit Komponistinnen des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts. Dahinter steht die Motivation, den Blick auf die Musikgeschichte zu erweitern und nicht selten echtes Neuland zu betreten. Mittlerweile hat sich daraus ein vielschichtiger künstlerischer Schwerpunkt entwickelt. Das Ergebnis sind zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, ein preisgekrönter Dokumentarfilm und drei CD-(Erst) Einspielungen mit Werken von Mel Bonis, Emilie Mayer, Fanny Hensel, Lili Boulanger, Sophie Westenholz, Ethel Smyth und Dora Pejačević. Kyra Steckeweh studierte Klavier an der Hochschule für Musik Freiburg i.B. und an der Universität Mozarteum Salzburg.

 

Programm:

 

Dora Pejačević (1885-1923): Sonate op. 57, Impromptu op. 32b

Agnes Tyrrell (1846-1883): Impromptu op. 12; Fantasiestücke Nr. 1,2,3

Emilie Mayer (1812-1883): Sonate d-Moll

Johannes Brahms (1833-1897): Fantasien op. 116

Felix Blumenfeld (1863-1931): Impromptu op. 28


Freitag, 28. November 2025, 20.00 Uhr - FORUM der Musikschule der Hansestadt Lüneburg (28. Konzert):

Edgar Knecht-Trio - Piano Jazz

Der Pianist Florian Noak spielt auf Einladung der Catoire-Musikinitiative am 29.3.2024  im Forum der Musikschule Lüneburg

„Colors of Europe"

Edgar Knecht (Klavier),Till Spohr (Bass),Tobias Schulte (Schlagzeug)

 

Durchdrungen von atemberaubender musikalischer Tiefe und bestechender Eleganz sind die Melodien, die das Edgar Knecht Trio mit spielerisch leichter Magie entfaltet. Auf ihrer Reise in die Welt deutscher Volkslieder setzen sie die klassischen Weisen mit uneinholbarer Leichtigkeit aber auch Nachdenklichkeit in einen unter die Haut gehenden Jazz-Kontext.
Pianist und Komponist Edgar Knecht, der sich als exzellenter Könner am Flügel erweist, glückt im Verbund mit seinen Begleitmusikern ein ganz eigener und neuer Zugang zur scheinbar verlorenen Tradition.

Knecht, der klassisches Klavier, Querflöte und Komposition studierte, ist regelmäßiger Gast auf internationalen Festivals; Konzertreisen führten ihn unter anderem nach Kuba, Schweden, Rumänien, Italien, Spanien, Frankreich, Österreich, Russland und in die USA. Knecht konzertiert seit früher Jugend mit eigenen Werken für Klavier und verschiedene Ensembles und schrieb unzählige Kompositionen für Theater, Film und Fernsehen. Der preisgekrönte Musiker leitet seine eigene Klavierschule für Klassik und Jazz und hat einen Lehrauftrag für Liedspiel und Improvisation an der Universität Kassel.

Edgar Knechts Kompositionen erscheinen im Bärenreiter-Verlag.

 

Gemeinschaftsveranstaltung mit der Jazz-IG Lüneburg

www.jazzig.net

Der Pianist Florian Noak spielt auf Einladung der Catoire-Musikinitiative am 29.3.2024  im Forum der Musikschule Lüneburg

 Sonntag, 23. November 2025, 19 Uhr - Laeiszhalle Hamburg - Kleiner Saal - (27. Konzert):

Duo Dimitri Maslennikov & Sabine Weyer

Der Pianist Florian Noak spielt auf Einladung der Catoire-Musikinitiative am 29.3.2024  im Forum der Musikschule Lüneburg

„The Brahms Connection"

Zwei Talente spielen drei Sonaten-Erstlinge: die Pianistin Sabine Weyer und der Cellist Dimitri Maslennikov gehören zu den vielversprechendsten Künstlern ihrer Generation. Sie widmen sich der Musik von Johannes Brahms und seinen Zeitgenossen. Ausgehend von der ersten Cellosonate von Johannes Brahms werfen sie mit den jeweils ersten Cello-Sonaten von Robert Fuchs und Heinrich von Herzogenberg ein aufschlussreiches und spannendes Schlaglicht auf das Repertoire im Umfeld des Wahl-Wieners.

Sabine Weyer, gepriesen als "eine der wichtigsten jungen Pianistinnen der Gegenwart", zeigt eine starke musikalische Persönlichkeit, die sich durch eine enorme Sensibilität und eine tiefe Neugierde für weniger bekannte Juwelen des Repertoires auszeichnet. Regelmäßig verblüfft Weyer, die unter anderem bei Aleksandar Madzar, Rustem Hayroudinoff und Paul Badura-Skoda studiert hat, ihr Publikum mit überraschenden Programmen. Seit 2015 ist Sabine Weyer Professorin für Klavier am Conservatoire de la Ville de Luxembourg und erfüllt damit ihren Wunsch, musikalisches Wissen an jüngere Generationen weiterzugeben.

Dimitri Maslennikov gewann im Alter von 11 Jahren den Internationalen Solistenwettbewerb in Moskau und den Tschechischen Internationalen Wettbewerb in Prag. Er war Preisträger des Tschaikowsky Wettbewerbs und des Rostropowitsch-Wettbewerbs. Nach zahlreichen weltweiten Auftritten nahm Dimitri Maslennikov 2010 Tschaikowskys Rokoko-Variationen mit dem Deutschen Symphonie-Orchester unter der Leitung von Christoph Eschenbach auf. Diese Aufnahme brachte ihm sein umjubeltes Debüt bei den Berliner Philharmonikern sowie Konzerte beim Schleswig-Holstein- und Rheingau-Musik-Festival.

Programm:

Robert Fuchs (1847-1927): Sonate für Cello & Klavier Nr. 1 op. 29

Heinrich von Herzogenberg (1843-1900): Sonate für Cello & Klavier Nr. 1 op. 52

Johannes Brahms (1833-97): Sonate für Cello & Klavier Nr. 1 op. 38

 

Karten in den Vorverkaufsstellen der Elbphilharmonie/Laeiszhalle sowie an der Abendkasse.

 

Gemeinschaftsveranstaltung mit der 

 

Der Pianist Florian Noak spielt auf Einladung der Catoire-Musikinitiative am 29.3.2024  im Forum der Musikschule Lüneburg

Donnerstag, 30. Oktober 2025, 19:30 Uhr - Alfred Schnittke Akademie Hamburg und

Freitag, 31. Oktober 2025, 18 Uhr - Forum der Musikschule Lüneburg (25. und 26. Konzert):

Violina Petrychenko

Foto: Oliver Motz
Foto: Oliver Motz

„Klaviermusik polnischer und ukrainischer Komponisten"

Violina Petrychenko, in Köln ansässig, ist eine renommierte Pianistin, die sich dafür einsetzt, die ukrainische Musik und Kultur bekannter zu machen. Ihre Ausbildung begann in Saporischja und führte sie nach Kiew, Weimar, Köln und Essen. Sie hat sechs CDs veröffentlicht, die ukrainischen Komponisten des 20. Jahrhunderts gewidmet sind. Zusätzlich ist sie künstlerische Leiterin des Festivals "Sounds of Ukraine" und Solistin der Lemberger Philharmonie. Ihre letzten beiden CDs wurden viermal für den renommierten "Opus Klassik" nominiert. Violina Petrychenko ist bekannt für ihre Virtuosität und ihr Engagement für kulturellen Austausch.

Programm:

Frédéric Chopin (1810–1849): 4 Mazurkas op. 17; 2 Mazurkas aus op. 33

Karol Szymanowski (1882–1937): 4 Mazurkas aus op. 50

Felix Blumenfeld (1863–1931): 3 Mazurkas op. 35

Viktor Kosenko (1896–1938): 3 Mazurkas op. 3

Borys Lyatoshynsky (1895–1968): 3 Preludes op. 38

Vasyl Barvinsky (1888–1963): aus „Ukrainische Suite“: Lied

Mykola Kolessa (1903-2006): Huzulen-Präludium aus der Suite „4 Präludien“

 

Gemeinschaftsveranstaltung mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg mit Unterstützung des Deutsch-Ukrainischen Kulturvereins Hamburg

 

Der Pianist Florian Noak spielt auf Einladung der Catoire-Musikinitiative am 29.3.2024  im Forum der Musikschule Lüneburg

 Sonnabend, 27. September 2025, 19:30 Uhr - Forum der Musikschule der Hansestadt Lüneburg (24. Konzert):

Georgy Gromov

Der Pianist Florian Noak spielt auf Einladung der Catoire-Musikinitiative am 29.3.2024  im Forum der Musikschule Lüneburg
Georgy Gromov - Foto: G. Dietsch

„Drei Genies. Drei Freunde. Drei Wege.“

 

Georgy Gromovs musikalischer Werdegang begann am Tschaikowski-Konservatorium, wo er sein Studium bei der legendären Elisso Wirsaladze mit Auszeichnungen bestand. Sein Klavierspiel perfektionierte er an der Berliner Hochschule der Künste und erweiterte seinen musikalischen Horizont: er nahm Dirigierunterricht und belegte das Fach Jazz-Piano. Mehrere Jahre lang unterrichtete Gromov an der Gnessin-Musikschule in Moskau.

Als stilistisch sehr facettenreicher Künstler wird der Gewinner von 12 internationalen Auszeichnungen von der Kritik für die Tiefe, die Ausdrucksstärke und die Werktreue seiner Interpretationen gelobt.

Gromov hat mit dem „Novaja Rossija“-Orchester unter Jurij Baschmet, mit dem Litauischen Kammerorchester unter Saulius Sondeckis, mit dem Zürcher Kammerorchester, KBS Symphony und vielen anderen zusammengearbeitet. Er tritt bei bedeutenden Musikfestivals auf, u.a. beim Verbier Festival und beim Klavier Festival Ruhr.

 

Programm:

Alexander Scriabin (1872-1915): 24 Preludes op. 11

Nikolai Medtner (1880-1951): Sonata Reminiscenza op. 38 Nr. 1

Sergej Rachmaninow (1873-1943): Variationen über ein Thema von Corelli op. 42

 


Montag, 22. September 2025, 19:30 Uhr - Alfred Schnittke Akademie Hamburg (23. Konzert):

Apeiron-Trio

Meisterwerke polnischer Kammermusik

Piotr Kosarga (Violine) - Jan Czaja (Violoncello) - Michał Rot (Klavier)

Das Apeiron-Trio, das erstmals in Hamburg auftritt, wurde 2019 gegründet und besteht aus Absolventen und Pädagogen der renommierten Musikakademie Ignacy Jan Paderewski in Poznań (Posen). Das Ensemble beschäftigt sich schwerpunktmäßig nicht nur mit der Wiederaufführung vergessener Meisterwerke der polnischen Kammermusik, sondern auch mit Kompositionen der Gegenwart. Zahlreiche Werke haben die drei Musiker zur Uraufführung gebracht, darunter solche von Ewa Fabiańska-Jelińska, Katarzyna Kwiecień-Długosz, Piotr Pawlik, Monika Kędziora, Barbara Kaszuba und Radosław Matei. Als Ensemble nimmt das Apeiron Trio auch immer wieder an nationalen und internationalen Musikwettbewerben teil und gewann dort mehrere Preise. Aufmerksamkeit erzeugte das Trio mit seiner jüngst erschienenen Debut-CD mit Werken von Gorecki, Stolpe, Melcer und Różycki; zwei dieser Werke befinden sich in unserem Programm.

Programm:

Romuald Twardowski (1930-2024): Trio młodzieżowe (Jugend-Trio)

Ludomir Różycki (1883–1953): Rhapsodie für Klaviertrio op. 33 (1913)

Andrzey Panufnik (1914-91): Klaviertrio op. 1 (1934)

Fryderyk Chopin (1810-49): Klaviertrio op. 8

 

Gemeinschaftsveranstaltung mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg 

 

Der Pianist Florian Noak spielt auf Einladung der Catoire-Musikinitiative am 29.3.2024  im Forum der Musikschule Lüneburg

Freitag, 16. Mai 2025, 19:30 Uhr - Forum der Musikschule der Hansestadt Lüneburg (22. Konzert):

Anna Zassimova

Der Pianist Florian Noak spielt auf Einladung der Catoire-Musikinitiative am 29.3.2024  im Forum der Musikschule Lüneburg
Anna Zassimova - Foto: Viktoria Page

„Ihr Spiel vereint glänzende Technik und beseelte Musikalität – pianistische Qualitäten, die man mit der von Heinrich Neuhaus und seinen Meisterschülern Swjatoslaw Richter sowie Emil Gilels geprägten Russischen Klavierschule in Verbindung bringen kann“ – so der Bayrische Rundfunk über das Klavierspiel von Anna Zassimova. Die Wiederentdeckung des russisch-französischen Komponisten Georges Catoire verbindet man inzwischen vor allem mit ihrem Namen. Konzertreisen führten die an der Musikhochschule Karlsruhe Lehrende durch Russland, die USA und China. Sie gab Solo- und Kammermusikabende auf diversen internationalen Festivals.

„Spielkultur, wo sich stupende Virtuosität und höchst sensible Anschlagskultur aufs beste vereinen. (…) Selten habe ich eine vielseitigere Künstlerin kennengelernt.“ (Wolfgang Rihm)

Programm:

Jean Philippe Rameau: Gavotte et six doubles aus „Nouvelles Suites de Pièces de Clavecin“

Frédéric Chopin: Nocturne op. 62 Nr. 2

Georges Catoire: Deux Poèmes op. 34

Nikolai Medtner: Canzona Serenata op. 38 Nr. 6   

Claude Debussy: Estampes L.100

Robert Schumann: Kreisleriana op. 16 / 8 Phantasien für das Pianoforte


Sonnabend, 26. April 2025, 19:30 Uhr - Forum der Musikschule der Hansestadt Lüneburg (21. Konzert):

Pervez Mody

Der Pianist Florian Noak spielt auf Einladung der Catoire-Musikinitiative am 29.3.2024  im Forum der Musikschule Lüneburg
Pervez Mody / Foto: Maik Styrnol

"Indische und europäische Tonsprache am Klavier"

 

Keine geringere als Martha Argerich lobte Pervez Mody als „außergewöhnlichen und einzigartigen Künstler“ und war fasziniert von seinem kraftvollen Gefühlsausdruck. Neben seiner brillanten Virtuosität macht sein emotionales, fantasievolles, differenziertes Spiel verbunden mit einem sehr individuellen Zugang zur Musik seine großartige Bühnenpräsenz aus. Der indische, heute in Deutschland lebende virtuose Konzertpianist gehört seit 2012 zu den Steinway-Artisten

"Was der aus Bombay stammende Pianist auf das Klavier zauberte, sorgte bei den Zuhörern für pures Staunen. Intim, doch federleicht, brennend, furios im Tempo - ein Fanal von einem Klavierspiel." (Neue Ruhr Zeitung)

 

Programm:

Nikolai Medtner: 2 Elegien op. 59 

Utsyo Chakraborty: "Navrasa" – Nine emotions for Piano

Alexander Scriabin: Sonate Nr. 4 op. 30; 2 Poèmes op. 32

Kaikhosruh Sorabji: "Hindu Merchant's Song" - Pastiche aus der Oper "Sadko" von Nikolai Rimski-Korsakow

John Foulds: Gandarva Music op. 49

Robert Schumann:  Carnaval op. 9


Dienstag, 8. April 2025, 19:30 Uhr - Elbphilharmonie Hamburg - Kleiner Saal (20. Konzert):

Łucja Madziar (Violine) & Thomas Hoppe (Klavier)

Lucja Madziar / Foto: Zuzanna Specjat;  Thomas Hoppe / Foto: Frank Jehrke


"Wien trifft auf Warschau"

 

Łucja Madziar, 1. Konzertmeisterin des ORF-Radio-Symphonieorchesters und ihr Klavierpartner Thomas Hoppe bilden seit 2022 ein Musizier-Duo.

Als Solistin trat Madziar mehrfach mit den Essener Philharmonikern, dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, den Neubrandenburger Philharmonikern und dem Folkwang Kammerorchester Essen auf. Die mehrfach preisgekrönte Künstlerin ist regelmäßiger Gast bei Musikfestivals (Beethovenfest Bonn, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Paderewski-Festival) und kann auf solistische Auftritte z.B. im Großen Saal des Wiener Konzerthauses zurückblicken.

Thomas Hoppe gilt als hervorragender Klavierpartner und konzertiert als solcher mit Künstlern wie Itzhak Perlman, Antje Weithaas, Vilde Frang, Tabea Zimmermann, Jens Peter Maintz und Frans Helmerson. Auch mit der jüngeren Generation verbindet ihn eine intensive Konzerttätigkeit, unter anderem mit Richard Lin (2023 Stern Auditorium, Carnegie Hall), Feng Ning (2023 Wigmore Hall London) oder Bomsori Kim (2022 Tonhalle Zürich, 2023 Davies Hall San Francisco). Der 1971 geborene deutsche Pianist ging als Schüler von Lee Luvisi in die USA und schloss seine Ausbildung später an der Juilliard School in New York City ab. Dort war er langjähriger Studiopianist für Dorothy DeLay und Itzhak Perlman. Als Mitglied des ATOS Trio tritt er weltweit auf und gewann viele Preise und Auszeichnungen. Im Herbst 2019 erschien eine Gesamtaufnahme der Klaviertrios von Ludwig van Beethoven als Live Mitschnitt aus der Wigmore Hall. Auch mit dem ensemble 4.1 piano windtet geht Thomas Hoppe regelmäßig international auf Tournee.

Programm:

Franz Schubert (1797-1828): Fantasie für Violine & Klavier op. posth. 159, D 934 (1827)

Alexander von Zemlinsky (1871-1942): Serenade für Violine & Klavier A-dur (1895)

Ignacy Jan Paderewski (1860-1941): Sonate für Violine & Klavier op. 13 (1882)

Grażyna Bacewicz (1909-69): Sonate für Violine & Klavier Nr. 4 (1949)

Kooperationspartner:


Sonnabend, 29. März 2025, 19:30 Uhr - Forum der Musikschule Lüneburg (19. Konzert)

Florian Noack

Der Pianist Florian Noak spielt auf Einladung der Catoire-Musikinitiative am 29.3.2024  im Forum der Musikschule Lüneburg
Florian Noack / Foto: Danilo Floreani

Es war spannend, diesen jungen, souveränen Virtuosen auf dem Podium zu erleben: Florian Noack ist einer der erfolgreichsten belgischen Pianisten seiner Generation. Er wurde unter anderem mit dem Echo Klassik und einem Octave de la Musique ausgezeichnet. Im Gewandhaus Leipzig erhielt er den International Classical Music Award in der Kategorie Solo-Instrument. Noack war Dozent an der Musikhochschule in Köln; jetzt ist er Professor am Conservatoire Royal de Liège. Er überzeugt mit feinster Technik, hoher Musikalität und stets interessanten Programmen.

„Die schwersten Werke schüttelt dieser Pianist aus dem Ärmel“ bemerkte die Berliner Morgenpost.

Neben dem großen romantischen Repertoire ist eines seiner Steckenpferde das Erkunden weniger bekannter Werke.

 

Programm:

 

Franz Liszt: Etudes d`exécution transcendantes: Chasse Neige, Harmonie du Soir, Allegro agitato molto

Sergej Lyapunow: Etudes d`exécution transcendantes: Berceuse, Rondes des Sylphes, Lesghinka

Nikolai Medtner: 3 Improvisationen op.2

Maurice Ravel: Gaspard de la Nuit


Sonntag, 12. Januar 2025, 19:30 Uhr - Elbphilharmonie Hamburg - Kleiner Saal:

(18. Konzert)

Ekaterina Derzhavina

Die Pianistin Ekatarina Derzhavina spielt am 12. Januar 20201.2025 auf Einladung der Catoire-Musikinitiative im Kleinen Saal der Hamburger Elbphilharmonie
Ekatarina Derzhavina / Volkov-Photo

Ekaterina Derzhavinas Konzerttätigkeit erstreckt sich über Russland hinaus nach Europa, Kanada, Japan, Neuseeland und in die USA. Sie hat an renommierten Festivals teilgenommen, u.a. “Mosel Festwochen”, „Thüringer Bach Wochen”,”Viersener Klaviersommer”, “Raritäten der Klaviermusik Husum”, “Russische Musik im Exil”, “Oberstdorfer Musiksommer”, Festival de Lanaudiere (Kanada), Bratislava Musik Festival (Slowakei), Akaroa Festival (Neuseeland), Klavierfestival in La Roque d’Antheron, “Piano Passion”, “Pianoscope” (Frankreich). Mit dem Pianisten Boris Berezovsky gründete sie das Nikolai-Medtner-Festival in Moskau. Seit 2003 ist sie Professorin am berühmten Tschaikowski-Konservatorium in Moskau.

Rundfunkaufnahmen bei Radio Moskau folgten zahlreiche Aufnahmen beim Saarländischen Rundfunk, WDR Köln, Deutschland Radio (Berlin), CBC (Montreal). Für die Einspielung sämtlicher Klaviersonaten von Joseph Haydn ist sie 2014 für die International Classical Music Awards (ICMA) nominiert worden. Hierfür, wie auch für ihre CD-Einspielungen von Klavierwerken des Komponisten aus der “Silbernen Epoche” Alexei Stanchinsky (2017) und der Aufnahme aller Werke für Violine und Klavier von Nikolai Medtner mit dem russischen Geiger Nikita Boriso-Glebsky (2018) hat sie ausgezeichnete Pressekritiken erhalten. „Höchste Empfindungsgabe, nuancenreiche Anschlagskultur und die Gabe zur vollkommenen Selbstentäußerung. Wohl kaum magisch fesselnder kann pianistische Glanzkultur sein…“ (Westdeutsche Zeitung)

 

Programm:

Nikolai Medtner (1880-1951): Stimmungsbilder op. 1; 4 lyrische Fragmente op. 23; 3 Märchen op. 42

Franz Schubert (1797-1828): Sonate Nr. 21 D 960


Sonnabend, 11. Januar 2025, 18.00 Uhr - Forum der Musikschule der Hansestadt Lüneburg:

(17. Konzert)

Ekaterina Derzhavina

Programm:

 

Franz Schubert (1797-1828): Sonate Nr. 21 D 960

Nikolai Medtner (1880-1951): Sonate op. 25 Nr. 1; 4 Märchen op. 26; 3 Märchen op. 42        

 


Sonnabend, 7. Dezember 2024, 18.00 Uhr - Forum der Musikschule der Hansestadt Lüneburg:

(16. Konzert)

Klavierduo Daria Podushko & Andrey Denisenko

Andrey Denisenko und Daria Podushko
Andrey Denisenko und Daria Podushko

Das 2022 gegründete Hamburger Klavierduo ist ein Ensemble, in dem zwei einzelne Musiker, Solisten, die oft ganz unterschiedliche Ideen und Vorstellungen haben, in gegenseitiger Ergänzung zu einer musikalischen Einheit werden. Daria Podushko und Andrey Denisenko stammen aus demselben musikalischen Umfeld. Sie studierten beide bei Sergej Osipenko in Rostow am Don sowie bei Anna Vinnitskaya an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Die beiden Künstler sind Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe und konzertieren als Solisten sowie als Klavierduo europaweit. Für die beiden Pianisten stellt das gemeinsame Musizieren die ideale Form der Kommunikation dar, sowohl untereinander als auch mit dem Publikum.

 

Programm:

Claude Debussy (1862-1918): Six épigraphes antiques

György Ligeti (1923-2006): 5 Stücke für Klavier vierhändig

Maurice Ravel (1875-1937): Ma Mere L'oye

Heinrich von Herzogenberg (1843-1900): Variationen über ein Thema von Johannes Brahms op. 23

Franz Schubert (1797-1828): Fantasie op. 103


Sonnabend, 16. November 2024, 18.00 Uhr - Forum der Musikschule der Hansestadt Lüneburg:

(15. Konzert)

Cunmo Yin

Der Pianist Cunmo Yin
Der Pianist Cunmo Yin

Seit er mit der Bronzemedaille beim Arthur Rubinstein Piano Master Competition 2021 in Tel Aviv ausgezeichnet wurde und den Arturo Benedetti Michelangeli - Preis beim internationalen Wettbewerb in Eppan/Italien erhielt, konzertiert der 1993 in China geborene Klaviervirtuose in den bekanntesten deutschen Konzertsälen, darunter in der Elbphilharmonie Hamburg, dem Gewandhaus Leipzig, dem Konzerthaus Berlin, dem Robert Schumann-Saal Düsseldorf oder im Bruckner-Haus Linz. Auch in Italien, China und den USA (Carnegie Hall, New York) war Cunmo Yin zu Gast. Musikalische Partner waren unter anderem Orchester wie das Beijing Symphony Orchestra, das Shanghai Symphony Orchestra, das Konzerthaus-Orchester Berlin, die Beethoven Philharmonie Bonn und das Israel Philharmonic Orchestra.

 

Programm:

Sergej Prokofiew (1891-1953): 4 Etudes op. 2

Ludwig van Beethoven (1770-1827): Sonate Nr. 17 op. 31,2 „Sturm“

Nikolai Medtner (1880-1951): 2 Märchen op. 20  

Franz Liszt (1811-86): Sonate h-moll


Sonntag, 3. November 2024, 19:30 Uhr - Elbphilharmonie Hamburg - Kleiner Saal:

(14. Konzert)

ALINDE Quartett

Das ALINDE Quartet spielt am 3.11.2024 auf Einladung der Catoire Musikinitiative in der Elbphilaharmonie Hamburg
Das ALINDE Quartett: Eugenia Ottaviano (1.Violine) • Guglielmo Dandolo Marchesi (2.Violine) • Gregor Hrabar (Viola) • Bartolomeo Dandolo Marchesi (Cello)

Das aufstrebende Alinde Quartett gilt als eines der spannendsten Kammermusikensembles seiner Generation, was sich durch zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben (u. a. „Città di Pinerolo“ und „Salieri-Zinetti“) und Einladungen in die renommiertesten Konzerthäuser und Festivals Europas, wie die Philharmonie und das Funkhaus Köln, das Konzerthaus Berlin, die Elbphilharmonie Hamburg und das Verbier Festival bestätigt. Benannt ist das Alinde Quartett nach dem gleichnamigen Lied Schuberts, welches die leidenschaftliche Suche der vier Musiker nach musikalischer Wahrheit und die Faszination der Unbeständigkeit der Welt einfängt. 2020 begann das Quartett, alle Streichquartette Schuberts und zusätzlich Auftragswerke, die von ihrem namensgebenden Lied „Alinde“ inspiriert sind, aufzunehmen, welche auf sechs Alben bei Hänssler Classic erscheinen. Im Jahr 2028, dem zweihundertsten Todesjahr Schuberts, wird ihr Projekt #Schubert200 seinen Höhepunkt finden.

 

www.alindequartett.com 

 

Programm:

Franz Schubert (1797-1828): Quartettsatz D 703; Streichquartett Nr. 14 D 810 (Der Tod und das Mädchen)

Hugo Wolf (1860-1903): Italienische Serenade

Anton Rubinstein (1829-94): Streichquartett op.17 No.2


Mittwoch, 23. Oktober 2024, 19:30 Uhr - Forum der Musikschule der Hansestadt Lüneburg:

(13.Konzert)

Maria Lettberg

Maria Lettberg hat durch ihre Gesamteinspielung der Klavierwerke von Alexander Scriabin internationale Bekanntheit erlangt. In Ihren Konzerten widmet sie sich vor allem der Wiederentdeckung speziell skandinavischer, russischer und baltischer Musik, die aus ihrer Sicht einen Platz im aktuellen Repertoire verdient. Mit ihrer letzten CD (Zara Levina, The Piano Concertos) wurde sie für den Grammy in der Kategorie „Best Classical Instrumental Solo“ nominiert. Maria Lettberg schöpft aus einem breiten Repertoire, dessen Fixpunkte Brahms, Schumann, Liszt, Chopin, aber auch Ravel und Debussy, Schnittke sowie Bach sind. In der Kombination mit jeweils frischen Inspirationen webt sie virtuose und musikalisch feinsinnige Programme. Sie hat Klavierabende in vielen Ländern Europas gegeben, konnte aber auch in Städten wie St. Petersburg oder New York (und auch in der Laeiszhalle und in der Elbphilharmonie) ihr internationales Niveau unter Beweis stellen. „Hochvirtuose Pianistin von Weltrang“ (Hamburger Abendblatt)

 

Programm:

J.S. Bach / Feruccio Busoni: Chaconne – Partita Nr. 2 BWV 1004

Johannes Brahms (1833-97): 3 Intermezzi op. 117; Rhapsodie op. 79 Nr. 2

Jānis Ivanovs (1906-1983) Variationen e-Moll

Alexander Scriabin (1872-1915): Sonate Nr. 10 op. 70; Valse op. 38; 2 Etudes aus op. 8

 


Sonntag, 19. November 2023, 17 Uhr - Laeiszhalle Hamburg - Kleiner Saal:

(12. Konzert)

Maria Lettberg

 

"Nordischer Klang"

 

Maria Lettberg hat durch ihre Gesamteinspielung der Klavierwerke von Alexander Scriabin internationale Bekanntheit erlangt. In Ihren Konzerten widmet sie sich vor allem der Wiederentdeckung speziell skandinavischer, russischer und baltischer Musik, die aus ihrer Sicht einen Platz im aktuellen Repertoire verdient. Mit  ihrer letzten CD (Zara Levina, The Piano Concertos) wurde sie für den Grammy  in der Kategorie „Best Classical Instrumental Solo“ nominiert. In ihren Konzerten schöpft Maria Lettberg aus einem breiten Repertoire; in der Kombination mit jeweils frischen Inspirationen webt sie virtuose und musikalisch feinsinnige Programme. Sie hat Klavierabende in vielen Ländern Europas und den USA gegeben, konnte aber auch in der Laeiszhalle und in der Elbphilharmonie ihr internationales Niveau unter Beweis stellen.

 

Programm:

 

Alexander Scriabin (1872-1915): Fantasie op. 28; Valse op. 38

Lūcija Garūta (1902-1977): 4 Preludes

Jānis Ivanovs (1906-1983): Variationen e-Moll

Erkki Melartin (1875-1937): aus op. 59: 3 lyrische Stücke; aus op. 123: 2 Stücke

Heino Eller: (1887-1970): Die Glocken

Jan Sibelius (1865-1957): 2 Stücke (aus op. 24, 75); Valse triste op. 44

 


Sonntag, 29. Oktober 2023, 18:00 Uhr - Laeiszhalle Hamburg - Kleiner Saal:

(11. Konzert)

Susanne Szambelan & Pallavi Mahidhara

Susanne Szambelan & Pallavi Mahidhara
Susanne Szambelan & Pallavi Mahidhara

 Werke polnischer Komponisten

„Lupenreine Intonation, makellose Beherrschung der Farbpalette und der Dynamik, Adel des Tons und Innigkeit des Ausdrucks vereinen sich hier in idealer Weise“: mit diesen Worten beschreibt das Pizzicato Magazine Susanne Szambelans Debütalbum, auf dem sie mit Dvořáks Cellokonzert zu hören ist und das 2013 beim polnischen Label DUX erschien.

Die polnische Cellistin wurde 1993 in New York geboren und wuchs in Posen auf. Im Alter von 15 Jahren debütierte sie mit dem Sinfonieorchester der Stadt Kaunas mit "Variationen über ein Rokoko-Thema". Es folgten zahlreiche Soloauftritte in ganz Europa. Im Jahr 2014 zog sie nach Berlin, wo sie an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" bei Prof. Stephan Forck und Prof. Claudio Bohorquez studierte. Seitdem ist Berlin der Mittelpunkt des Schaffens und Lebens der Cellistin. Ihre große Leidenschaft für die Kammermusik führte zur Zusammenarbeit mit Künstlerpersönlichkeiten wie Daniel Hope, Boris Brovtsyn, Noah Bendix-Balgley, dem Vogler Quartett und zu häufigen Auftritten mit der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. Sie trat bei Festivals wie dem Krzyżowa-Music Festival, dem Zermatt-Festival und dem Santander Festival auf.  Ihre Solo- und Kammermusikauftritte wurden unter anderem auf ARTE Concert und Deutschlandfunk Kultur ausgestrahlt. 2022 veröffentlichte sie ein weiteres Album mit dem Schumann-Liederzyklus "Dichterliebe" in der Bearbeitung für Gitarre und Cello. Seit März 2023 spielt sie ein Violoncello von Jean Baptiste Vuillaume, eine Leihgabe des Musikinstrumentenfonds der Villa Musica.

Die indisch-amerikanische Pianistin Pallavi Mahidhara gab ihr Orchesterdebüt im Alter von nur 10 Jahren auf dem Ravinia Festival in Chicago. Sie ist Gewinnerin des zweiten Preises und des Preises für junges Publikum des 69. Internationalen Klavierwettbewerbs in Genf und des VI. internationalen Prokofjew-Wettbewerbs in Petersburg. Sie ist mit Solo- und Orchesterkonzerten auf fünf Kontinenten aufgetreten und hat an wichtigen Festivals wie dem Gstaad Menuhin Festival, dem Marlboro Music und dem Verbier Festival teilgenommen. Dazu spielt sie regelmäßig Kammermusik mit renommierten Künstlern wie Gary Hoffman, Diemut Poppen, István Várdai, Pablo Ferrández, Josef Spacek und Theo Fouchennert. Außerdem wurde Pallavi von Sir András Schiff für seine Konzertreihe Building Bridges, eine Plattform zur Unterstützung und Förderung junger Pianisten, ausgewählt. Das Klavier-Festival Ruhr in Essen, bei dem sie auch 2022 zu Gast war, veröffentlichte eine Live-Aufnahme ihres Konzerts vom Oktober 2021, die auf Spotify verfügbar ist. Sie erhielt ihren Bachelor-Abschluss am Curtis Institute of Music und ihren Master-Abschluss an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und studierte außerdem mehrere Jahre lang bei Dimitri Bashkirov an der Escuela Superior de Música Reina Sofía.

 

Programm:

Fryderyk Chopin (1810-1949): Sonate für Cello & Klavier op.6; Scherzo h-moll op. 20 für Klavier solo

Witold Lutosławski (1913-1993): Grave – Metamorphosen für Cello & Klavier; Sacher-Variation für Violoncello solo

Alexander Tansman (1897-1986): Phantasie für Cello & Klavier

Krzysztof Meyer (*1942): Canzona op.56 für Cello & Klavier

Kooperationspartner:


Sonntag, 16. Oktober 2022, 18:00 Uhr - Laeiszhalle Hamburg - Kleiner Saal

(10.Konzert)

Polnisches Streichquartett Berlin

Polnisches Streichquartett Berlin
Polnisches Streichquartett Berlin

Tomasz Tomaszewski (1. Violine)

Piotr Prysiażnik (2. Violine)

Sebastian Sokoł (Viola)

Maryjka Pstrokońska-Mödig (Cello)Das

Programm:

Karol Szymanowski (1882-1937): Streichquartett Nr. 1 op. 37

Ignaz Waghalter (1881-1949): Streichquartett op. 3 (1900)

Karol Rathaus (1895-1954): Streichquartett Nr. 5 op. 72 (1954)

Tadeusz Baird (1928-1981): Play (1971)

Aleksander Tansman (1897-1986): Streichquartett Nr. 4 (1935)


Samstag, 22. Februar 2020, 19:30 Uhr - Elbphilharmonie Hamburg - Kleiner Saal

(9. Konzert)

Catoire-Ensemble

Das Catoire-Ensemble spielt in der Elbphilharmonie
Catoire-Ensemble

„Spätromantische Klavierquintette“

Anna Zassimova (Klavier), Svetlin Roussev (1. Violine), Daniel Austrich (2. Violine), Julien Heichelbech (Viola),

László Fenyo (Violoncello)

Wer Brahms liebt, wird Tanejew nicht minder schätzen. Als russischer Brahms apostrophiert, setzte Sergei Tanejew mit dem viersätzigen Klavierquintett von 1910 einen Meilenstein. Gleichrangig das weniger ausladende Quintett von Georgi Catoire mit seinem versonnenen Schluss, entstanden am Vorabend des 1. Weltkrieges. Anton Webern schrieb sein Quintett im Jahr 1907 an der Schwelle zu seiner atonalen Periode. Der hochexpressive Einzelsatz ist ein künstlerisches Dokument des Abschieds von der spätromantischen Epoche. Die fünf brillanten Musiker des Catoire-Ensembles heben an diesem Abend wahre Schätze der Kammermusik.

Programm:

Sergej Tanejew (1856-1915): Klavierquintett op. 30

Anton von Webern (1883-1945): Klavierquintett (1907)

Georgi Catoire (1861-1926): Klavierquintett op. 28; Poème op. 34 Nr. 2 f. Klavier


Sonntag, 8. Dezember 2019, 19:30 Uhr - Elbphilharmonie Hamburg - Kleiner Saal

(8. Konzert)

Duo Lucja Madziar (Violine) & Katharina Sellheim (Klavier)

Lucja Madziar und Katharina Sellheim
Duo Dialoge / Lucja Madziar und Katharina Sellheim

 „Duo Dialoge"

Programm:

Leoš Janáček (1854-1924): Sonate für Violine & Klavier (1914)

Karol Szymanowski (1882-1937): Sonate für Violine & Klavier op. 9 (1904)

Georgi Catoire (1861-1926): Poème op. 20 (Sonate Nr. 2) (1906)

Maurice Ravel (1875-1937): Sonate für Violine & Klavier Nr. 2 (1927)


Freitag, 25. Oktober 2019, 19:30 Uhr - Elbphilharmonie Hamburg - Kleiner Saal

Klavierabend (7. Konzert)

Jonathan Powell

Der Pianist Jonathan Powell
Jonathan Powell

 „Die Belle Epoche in Russland: Das Silberne Zeitalter"

 

Der Pianist Jonathan Powell, 1969 in Lancashire (England) geboren, absolvierte ein Universitätsstudium in Cambridge (mit Doktorgrad) und lebte später in London, bis 2011 das oberschlesische Gleiwitz (Gliwice) zu seiner Wahlheimat wurde. Ein Schüler von Denis Matthews und Sulamita Aronofsky, debütierte Powell mit zwanzig Jahren in London. Seither verfolgt er eine internationale Karriere als Konzertpianist und Kammermusikpartner, betätigt sich aber auch als Komponist (Aufführungen durch die London Sinfonietta und das Arditti-Quartett), wissenschaftlicher Autor (z. B. für das New Grove Dictionary of Music) und Leiter von Meisterkursen. Powell ist immer wieder Gast beim Festival „Raritäten der Klaviermusik“ in Husum und bei den Darmstädter „Tagen für aktuelle Musik“.

 

Programm:

Sergej Rachmaninow (1873-1943): Sonate Nr. 2 op.36

Alexei Stantschinski (1888-1914): Sonate Nr. 2

Georgi Conus (1862-1933): Chant sans paroles op.17; aus: Stimmungsbilder op.19: Nr. 2; Prélude op.3; aus: Stücke op.31: Nr. 8

Felix Blumenfeld (1863-1931): Sonate-Fantasie op.46 

Alexander Scriabin (1872-1915): Sonate Nr.10 op.70

Georgi Catoire (1861-1926): aus 4 Stücke op.12: Nr. 3; Nr. 2


Montag, 14. Oktober 2019, 19:30 Uhr - Elbphilharmonie Hamburg - Kleiner Saal

Klavierabend (6. Konzert)

Maria Lettberg

"Eros und Thanatos"

Mit der Gesamteinspielung des Klavierwerks von Alexander Scriabin im Jahre 2008 sorgte Maria Lettberg seinerzeit international für Furore. Entdeckungen waren auch ihre Einspielung von Klaviermusik des Finnen Erkki Melartin (1875-1937) sowie der russischen Komponistin Zara Levina (1906-1976). Scriabins gigantisches Gesamtkunstwerk „Prometheus“ interpretierte Lettberg im September 2019 mit der Magdeburger Philharmonie. 

 

Maria Lettberg (*1970), aus Riga stammende, in Berlin lebende schwedische Staatsbürgerin, ist eine der faszinierendsten Pianistinnen ihrer Generation. Ihr Konzertexamen legte sie mit Auszeichnung am St.Petersburger Konservatorium ab. In zahlreichen Meisterkursen bekam sie Impulse von Lehrern wie Andrej Gawrilow, Tatiana Zagorowskaya, Paul Badura-Skoda oder Menahem Pressler.

Seit ihrem Debüt mit Tschaikowskys 1. Klavierkonzert mit dem Schwedischen Radio-Sinfonieorchester im Jahr 2000 wird sie für ihre Interpretationen russischer und skandinavischer Klavierliteratur des 20. Jahrhunderts hoch geschätzt. Zu ihren Einspielungen gehören u. a. die »Musik für Klavier und Orchester« von Alfred Schnittke mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin sowie dessen Klavierquartett und Klaviertrio mit dem Petersen Quartett, die Wiederentdeckung des spätromantischen Komponisten Erkki Melartin sowie hochvirtuose Klaviertranskriptionen von Bühnenwerken von Glinka, Rimski-Korsakow und Strawinsky. Zum 100. Todestag Scriabins im Jahr 2015 erschien die Hommage »Poème de l’extase« mit Werken von Scriabin, Messiaen, Liszt, Kelkel und Banter.

Für ihre jüngste Veröffentlichung – eine Einspielung der Klavierkonzerte von Zara Levina, einer Schülerin von Nikolai Mjaskowski und Reinhold Glière, mit dem Radio-Sinfonieorchester Berlin unter Leitung von Ariane Matiakh – wurde Maria Lettberg 2018 für den Grammy in der Kategorie »Bestes klassisches Instrumentalsolo« nominiert.

www.lettberg.com

 

Programm:

Alexander Skrjabin (1872-1915): Trois morceaux op.52

Franz Liszt (1811-1886): Sonetto 104 del Petrarca aus Wanderjahre/Italien

Georgi Catoire (1861-1926): Prélude op.10 Nr.1; Prélude op. 10 Nr. 2; Chants du crépuscule op.24 Nr. 2

Richard Wagner (1813-1883) / F. Liszt: „Isoldes Liebestod“ S.447 / Bearbeitung für Klavier          

Franz Liszt: “Marche Funèbre“  aus Wanderjahre/Das dritte Jahr                        

Alexander Skrjabin: „Vers la flamme“ op.72

Franz Liszt: “Nuages gris“ S.199                                             

Alexander Skrjabin: Sonate Nr. 9 op.68                        

Georgi Catoire: Chants du crépuscule op.24 Nr. 1; Etüde fantastique op.12 Nr.4

Franz Liszt: Sonetto 123 del Petrarca  aus Wanderjahre/Italien            

Alexander Skrjabin: Deux morceaux op.57; Sonate Nr.5 op.53


Sonnabend, 15. Juni 2019, 20:00 Uhr - Laeiszhalle Hamburg - Kleiner Saal

(5. Konzert)

Trio Lirico

Dreiklang

 

Die drei Streichinstrumentalisten Franziska Pietsch (Violine), Sophia Reuter (Viola) und Johannes Krebs (Cello) verfolgen jeweils ihre Karriere als Solisten, haben sich aus gemeinsamer Leidenschaft für die Kammermusik aber auch zum Trio Lirico zusammengeschlossen. Wobei dem Ensemble der solistische Erfahrungshintergrund seiner Mitglieder zugutekommt: Hier wird mit ausgeprägter Individualität, virtuoser Spielfreude und vitaler Spannung musiziert, zugleich aber nach kammermusikalischer Klanghomogenität gestrebt. Das Repertoire des Ensembles ist weitgespannt und reicht von den Werken der Klassik bis zur zeitgenössischen Musik.

www.trio-lirico.online

 

Programm:

 

Jan Sibelius (1865-1957): Streichtrio g-moll

Mieczyslaw Weinberg (1919-1996): Streichtrio op. 48  

Eugène Ysaÿe (1858-1931): Streichtrio ”Le Chimay” op. posth. 

Alexander Borodin (1833-1887): Streichtrio g-moll 

Ernst von Dohnányi (1877-1960): Serenade für Streichtrio op. 10


Sonntag, 24. März 2019, 19:30 Uhr - Elbphilharmonie Hamburg - Kleiner Saal

Klavierabend (4. Konzert)

Ekaterine Khvedelidze

Momente in Dur und Moll

 

Die georgische Pianistin Ekaterine Khvedelidze studierte zunächst in ihrer Heimatstadt Rustawi nahe Tiflis, nach dem Examen dann in Detmold (Hochschule für Musik) und von 2004 an privat bei Igor Zukov in Moskau. Der Anfang 2018 verstorbene Zukov – einer der großen Klavierinterpreten unserer Zeit, selbst Schüler von Heinrich Neuhaus und Emil Gilels – begleitete ihren künstlerischen Werdegang noch über Jahre als Förderer und Mentor. Das Spiel der in Berlin ansässigen Künstlerin meidet jedwede Äußerlichkeit, macht alles Technische vergessen. Man möchte Ekaterine Khvedelidze als eine Lyrikerin des Klaviers bezeichnen, deren grundnatürlicher, immer klangsensibler und klug disponierter Vortrag ein jedes Stück wie aus sich selbst heraus entstehen lässt. Dem Publikum so vertieften Einblick in das musikalische Kunstwerk gewährend.

Die Prelude-Zyklen von Chopin und Skrjabin sind aus Klavierminiaturen gefügt, die – gleichsam Momentaufnahmen einer empfindsamen Seele – den ganzen Quintenzirkel durchmessen. 

Ein vergleichsweise schmales Œuvre für Klavier hat César Franck hinterlassen. Dem Meisterpianisten Igor Zhukov Anreiz genug, aus Prélude, Fugue et Variation (für Orgel) ein klangvolles Klavierwerk zu formen.

www.ekaterine.de

 

Programm:

 

Frédéric Chopin (1810-1849): 24 Preludes op. 28 (1836–1839)

Alexander Skrjabin (1872-1915): 24 Preludes op. 11 (1888–1896)

César Franck (1822-1890): Prélude, Fugue et Variation op. 18 (1862) (Bearbeitung für Klavier: Igor Zhukov)


Freitag, 8. Februar 2019, 19:30 Uhr - Elbphilharmonie Hamburg - Kleiner Saal

Klavierabend (3. Konzert)

Christophe Sirodeau

Christophe Sirodeau - Klavierpianist
Christophe Sirodeau

"Mosaik"

 

Christophe Sirodeau, geboren in Paris, hat sich besonders als vielseitiger Konzertpianist und Kammermusikpartner einen Namen gemacht, verfolgt gleichermaßen aber auch - wie der über 70 Opera zählende Werkkatalog ausweist - die Laufbahn eines Komponisten. Sein wichtigster Lehrer im Instrumentalspiel war Jewgeni Malinin (selbst Schüler von Heinrich Neuhaus), bei dem er seit 1982 in Paris und später bis zum Abschluss 1992 am Moskauer Konservatorium studierte. Als Komponist ist Sirodeau u. a. Preisträger des 8. Internationalen Mozartwettbewerbs (Salzburg). Mit besonderem Engagement widmet der Pianist sich Komponisten und Komponistinnen, über deren Werk die Geschichte unverdientermaßen hinweggegangen ist. Seine Gesamtaufnahmen der Klaviersonaten von Samuil Feinberg (gemeinsam mit Nikolaos Samaltanos) sowie von Viktor Ullmann fanden breite Zustimmung in der Fachpresse. Als Welt-Ersteinspielung ist 2008 Feinbergs 1.Klavierkonzert (Leitung: Leif Segerstam) erschienen. Mit einem wahrhaft erlesenen Programm gastiert Sirodeau nun erstmals im kleinen Saal der Elbphilharmonie.

www.christophesirodeau.com 

 

Programm:

 

Johannes Brahms (1833-97): 3 Intermezzi op. 117 (1892)

Alban Berg (1885-1935): Sonate op. 1 (1908)

Karol Szymanowski (1882-1937): 9 Preludes op. 1 (1900)

Vitězslava Kaprálová (1915-40): 4 April-Preludes op. 13 (1937)

Georgi Catoire (1861-1926): 4 Chants du Crépuscule op. 24 (1914)

Frank Bridge (1879-1941): The hour glass (Dusk, The dew fairy, The midnigt tide), Suite (1919)

Karol Szymanowski (1882-1937): L’île des Sirènes, Nr. 1 aus Métopes op. 29 (1915)

Alexander Skrjabin (1872-1915): Poème-Nocturne op. 61 (1911)

Claude Debussy (1862-1918): Cloches à travers les feuilles, Nr. 1 aus Images II (1907); L’Isle Joyeuse (1904)


So, 23.9.2018, 19:30 Uhr - Elbphilharmonie Hamburg - Kleiner Saal

(2. Konzert)

Klaviertrio Hannover

„À la mémoire“ – Klaviertrios der Moskauer Schule

Um ihrer Musikerkollegen zu gedenken, wählten russische Komponisten im späten 19. Jahrhundert bevorzugt die Gattung des Klaviertrios. Hatte Peter Tschaikowsky mit seinem Trio op. 50 Nikolaj Rubinstein ein musikalisches Denkmal gesetzt, so schrieb der junge Sergej Rachmaninow sein „elegisches“ Trio im Andenken an Tschaikowsky. In ebendieser Tradition steht das in Erinnerung an den seinerzeit berühmten Cellisten Karl Dawidow komponierte 1. Klaviertrio von Anton Arensky. Meisterschüler von Rimsky-Korsakow, befreundet mit Tschaikowsky und heute ehestens bekannt als Lehrer so bedeutender Komponisten wie Skrjabin und Rachmaninow, zählte Arensky um 1900 zu den herausragenden Größen des russischen Musiklebens. Bei ihm studierte auch der gleichaltrige Georgy Catoire. Das 1900 entstandene, lyrisch-bewegte Trio op. 14 gemahnt mitunter an Tschaikowsky, dessen persönliche Förderung Catoire zuteil geworden war.  

Klaviertrio Hannover

Lucja Madziar Violine
Johannes Krebs Violoncello
Katharina Sellheim Klavier

 

Programm:

Anton Arensky (1861-1906):
Klaviertrio Nr. 1 op. 32 (1894)

Georgi Catoire (1861-1926):
Klaviertrio op. 14 (1900)

Sergej Rachmaninow (1873-1943):
Klaviertrio Nr. 2 op. 9 »Trio élégiaque« (1893)


Montag, 17. September 2018, 19:30 Uhr - Elbphilharmonie Hamburg - Kleiner Saal

Klavierabend (1. Konzert)

Anna Zassimova

Anna Zassimova / Foto: Max Ott
Anna Zassimova / Foto: Max Ott

Anna Zassimova erfuhr ihre pianistische Ausbildung in Moskau (Gnessin Musikakademie) und an der Musikhochschule in Karlsruhe. Die äußerst vielseitige Pianistin ist nicht nur bekannt durch herausragende Chopin-Interpretationen sondern auch als exzellente Interpretin zeitgenössischer Musik mit Auftritten auf internationalen Festivals wie Musica Viva München, ECLAT Stuttgart, Festival Young Brilliant Pianists Marlborough, (UK), Europäische Kulturtage Karlsruhe, Heidelberger Frühling, Chopin-Festival in Marienbad/Tschechien, Klavierfestival St. Ursanne/Schweiz, Russisches Kammermusikfest Hamburg (2012). Konzertreisen unternahm sie durch Russland, die USA und China. Große Beachtung finden ihre Aufnahmen u.a. beim Südwestrundfunk und dem Bayerischen Rundfunk. Mit besonderer Hingabe widmet sich Anna Zassimova der Entdeckung und Aufführung von Werken wenig bekannter Komponisten. Mit einem spätromantisch-impressionistischen Programm ist sie nun in der Elbphilharmonie zu Gast. Weitere Informationen: www.annazassimova.com

 

Programm:

 

Wassily Kalinnikow (1866-1901): Elegie B-Dur (1894)

Nikolai Medtner (1880-1951): Sonate g-moll op. 22 (Georges Catoire gewidmet)

Sonata Reminiscenza a-Moll op. 38 Nr. 1 (1919/20) aus dem Zyklus "Vergessene Weisen"

Alexander Scriabin (1872-1915): Deux Poèmes op. 32 (1903)

Georges Catoire (1861-1926): Deux Poèmes op. 34 (1924-26); Quatre Préludes op. 17 (1909)

Claude Debussy  (1862-1918): Estampes (3 Stücke für Klavier) (1903)